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Warum ich morgens aufstehe

Ich bin Michael. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit Fairem Handel die Welt positiv verändern können. Um diese Veränderung mitzugestalten – dafür stehe ich morgens auf. Anstatt auf Hindernisse, fokussiere ich mich auf die Dinge, die ich konkret für eine gerechtere, fairere Welt beisteuern kann. 

Mit diesem Blog möchte ich dir Rückenwind für dein Engagement geben. Ich freue mich sehr, mit dir gemeinsam die Idee des Fairen Handels voranzubringen.

Hauptberuflich begleite und berate ich als Außendienstmitarbeiter für El Puente, den Pionier im Fairen Handel in Deutschland, rund 200 Weltläden in Mittel- und Norddeutschland. Bei diesen Kundenbesuchen tausche ich mit interessierten UnternehmerInnen Tipps und Know-How darüber aus, wie ein Fachgeschäft zukunftssicher und noch erfolgreicher arbeiten kann.

Hier auf meinem Blog teile ich diese Ideen mit dir und gebe dir praktisches Wissen an die Hand, damit du noch mehr KundInnen von deinem Fachgeschäft überzeugst und deine Umsätze steigerst.

Ja, ich möchte, dass Weltläden mehr Umsatz erwirtschaften und dass sie profitabel arbeiten, um am Ende des Jahres Gewinne zu verbuchen. Und dass sie mit diesen Gewinnen ihr eigenes Geschäft weiter voranbringen und in den Fairen Handel reinvestieren. Lass mich dir hierzu eine kurze Geschichte erzählen.

Durch meine Tätigkeit für El Puente komme ich auch mit Produzentinnen und Produzenten ins Gespräch. Diese Begegnungen sind für mich oft sehr bewegend. Wenn ich unsere Handelspartner frage, was sie sich von uns als Importeur und Großhändler ihrer Waren wünschen, dann erhalte ich diese eine Antwort:

Bitte sorgt dafür, dass mehr fair trade Produkte verkauft werden! Denn durch den Verkauf unserer Waren können wir unsere Familien hier vor Ort unterstützen, Infrastruktur aufbauen und verbessern – und uns ein menschenwürdiges Leben erarbeiten.

Die Betonung liegt hierbei auf der Selbstbestimmung – auf dem “sich selbst etwas aufbauen”. Einer der Leitsprüche des Fairen Handels war und ist: Eure Almosen könnt ihr behalten, wenn ihr uns gerechte Preise zahlt. Aus diesem Grund fokussiere ich mich auf die Themen, die dir dabei helfen, mit deinem Weltladen höhere Umsätze und Gewinne zu erzielen und mehr KundInnen zu gewinnen. Denn dadurch trägst du dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen deiner Handelspartner im globalen Süden nachhaltig zu verbessern. Und du sorgst dafür, dass mehr KonsumentInnen in deiner Stadt von der Bedeutung und den Leistungen des Fairen Handels erfahren.

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Faire Produkte in deinem Unternehmen

Falls du, liebe Leserin oder lieber Leser, ein Unternehmen betreibst und noch keine fair gehandelten Produkte in deinem Sortiment hast, aber an sozial und ökologisch nachhaltigen Waren interessiert bist: schreib mir einfach an michael@kisii.de oder ruf mich direkt an unter der +49 (0) 1575 / 176 45 25. Gemeinsam finden wir die Produkte, die zu dir und deinem Unternehmen passen.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Hinter diesem bekannten Spruch steckt eine einfache, aber unbequeme Erkenntnis: Wir Menschen mögen Beständigkeit. Veränderungen stehen wir oftmals kritisch gegenüber. Dies erlebe ich bei mir selbst, und dies erlebe ich ebenso bei Weltläden.

Ich bin überzeugt davon, dass Weltläden funktionieren. Aber wir müssen jetzt mit Veränderungen beginnen. Denn es braucht seine Zeit, bis sie wirksam werden. Wir können Schritt für Schritt daran arbeiten, dass sich das Bewusstsein und der Konsum der Bevölkerung verändern. Dass sich hier schon viel getan hat, sehen wir z.B. an der Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln. Nachhaltigkeit ist vielen Menschen auch beim täglichen Einkauf wichtig.

Der Haken an dieser Veränderung ist, dass viele deiner potentiellen KundInnen dein Fachgeschäft gar nicht kennen! An vielen Weltläden geht das gestiegene Bewusstsein in der Bevölkerung gerade vorbei – die beachtlichen Absatzsteigerungen fair gehandelter Produkte finden außerhalb von Weltläden und vor allem in Discountern statt. Darüber hinaus steigen die Ansprüche unserer (potentiellen) KundInnen an ein Fachgeschäft.

Und die Digitalisierung verändert unser Konsumverhalten – der Online-Handel damit viele Innenstädte. Es wird also für dich als stationärer Einzelhändler immer wichtiger werden, deinen KundInnen ein Einkaufserlebnis zu bieten. Hierzu gehören vor allem deine Warenpräsentation, die Zusammenstellung deiner Sortimente, Events, deine Kompetenz im Verkauf – aber auch die emotionale Stimmung, die du z.B. durch Hintergrundmusik erzeugst. In diesem Blog findest du hilfreiches und praxisnahes Wissen dazu. 

Ich wünsche dir viel Erfolg in deinen persönlichen und beruflichen Engagements und natürlich viel Spaß beim Lesen dieses Blogs.

Es grüßt dich herzlich dein 

Blick über den Speckstein-Steinbruch im kenianischen Tabaka, in der Region Kisii

 

 

 

 

 

 

Was bedeutet “Kisii”?

Im Juni 2017 durfte ich erstmals Kenia und unsere Specksteinproduzenten vor Ort erleben. Auf dieser Reise habe ich meine Kollegin aus dem Einkauf bei El Puente begleitet. Wir haben zusammen mit unseren Partnern neue Produkte entwickelt. Einen Eindruck davon kannst du in unserem El Puente Reisebericht gewinnen.

Kisii bezeichnet eine Region, eine Volksgruppe und ihre Sprache im Südwesten Kenias. Und Kisii steht auch für den kenianischen Speckstein, der in dieser Region abgebaut wird. Die Handwerker von Smolart und Undugu verarbeiten ihn mit großer Kreativität und künstlerischem Geschick zu dekorativen und nützlichen Produkten. In nahezu jedem Fair Trade Fachgeschäft finden sich Speckstein-Produkte aus Kenia, die uns mit den ProduzentInnen und ihren Geschichten verbinden.

Mich hat auf der Reise zutiefst beeindruckt, wie viel Arbeit in einem kleinen Produkt wie z.B. einem Speckstein-Herz steckt. Erfahre in diesem Artikel, mit wie viel Liebe zum Detail Speckstein-Produkte in 100% Handarbeit gefertigt werden.